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Ein
Denkmal europäischer Gartenbaukunst und eine der ältesten
Parkanlagen Österreichs
Seine
Geschichte wurzelt im Jahr 1410, als Friedrich IV. "mit der
leeren Tasche" "Ertragsflächen" in Innsbruck
kaufte. Im 16. Jahrhundert wurden die Grundstücke unter Habsburgerherrschaft
zu einer prachtvollen Renaissance-Gartenanlage umgestaltet.
Seine Blütezeit erreichte der Hofgarten unter Erzherzog Ferdinand
II. Damals zählte er nicht nur zu den frühesten, sondern
auch zu den bedeutendsten Beispielen der Renaissance-Gartenkunst
im deutschsprachigen Raum.
Ab dem 17. Jahrhundert allerdings - während des dreißigjährigen
Krieges - nahmen Größe und Bedeutung des Parks ab. Erst
Maria-Theresia engagierte sich 1763 wieder für die Gartenanlage
und ließ sie barockisieren.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwarf Friedrich Ludwick von Sckell
nach den Prinzipien des Englischen Landschaftsgartens einen Plan,
der später verwirklicht wurde. Die seither weitgehend unveränderte
"Englische Anlage" des Hofgartens ist also der älteste
Volkspark Tirols.
Mittelpunkt
des heute insgesamt 10 Hektar großen Hofgartens ist der Musikpavillon,
ein "Relikt" des ehemaligen kaiserlichen Gartenhauses
aus dem Jahre 1733.
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